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Der Pumi ist ein sehr beweglicher und lebhafter Treibhund, dessen Aufmerksamkeit nichts entgeht, er ist temperamentvoll, mutig, man könnte schon draufgängerisch sagen und hochintelligent. Bis heute wird er zum Treiben sowohl von Großvieh als auch von Schweineherden eingesetzt.
Der Pumi braucht viel Bewegung und Auslauf. Ein Haus mit eingezäuntem Garten ist auch für ihn das ideale Umfeld. Wenn im Garten dann auch noch ein kleiner “Agility-Parkur” (auch selbstgebaut und selbsterdacht) genutzt wird, wird er sehr glücklich sein. Bei ausreichend Bewegung und Beschäftigung kann man ihn auch in der Stadtwohnung halten. Für Menschen die den ganzen Tag arbeiten gehen ist ein Pumi absolut, wie auch alle anderen Rassen, nicht geeignet. Ebenso wichtig ist es, dass er Familienmitglied sein darf, denn er schließt sich gern und sehr eng an. Der Pumi lernt leicht und freudig alles was ein Hund nur lernen kann.
Durch seine Arbeitsfreude ist er auch für Agility, Obedience, Dog-Dancing, als auch dem traditionellem Vierkampf sehr gut geeignet und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten.
Naturgemäß neigt er dazu, alles zu "kommentieren", das heißt er bellt gern. Doch mit Liebe und Konsequenz kann man das sehr gut in den Griff bekommen. Wachsam wie er ist, entgeht ihm nichts.
Der Pumi ist mit seinen Eigenschaften ideal für den Hundefreund, der einen schneidigen Kameraden sucht, der mit ihm durch dick und dünn geht!
Die Rasse entstand im 17. u. 18. Jahrhundert aus Vermischung des Pulis mit Treibhunden aus Deutschland u. Frankreich, wahrscheinlich dem Terrier und dem Chien de Brie. Um die 1900 herum begann man in Ungarn die Rassen Puli und Pumi zu trennen, was vorher nicht so beachtet wurde. Der Pumi vereinigt in sich die besten Eigenschaften des Puli und des Terriers.
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